Fragen zur Chiropraktik

Ist Chiropraktik auch etwas für Menschen fortgeschrittenen Alters?
Von der Chiropraktik profitieren Säuglinge genau so wie Senioren. Fortgeschrittenes Alter ist kein Grund, keine Hilfe beim Chiropraktor zu finden. Selbstverständlich wird die Behandlung der körperlichen Verfassung sorgfältig angepasst.

Wer bezahlt die Behandlung?
Die obligatorische Grundversicherung der Krankenkassen, die Unfall-, Militär- und
Invalidenversicherung übernehmen die chiropraktische Behandlung als Pflichtleistung.

Wer entscheidet, ob meine Beschwerden in die Kompetenz des Chiropraktors fallen?
Der Chiropraktor selbst. Er ist ein sogenannter Erstversorger, der selbständig entscheidet, ob er Beschwerden behandeln kann oder ob er seinen Patienten an einen anderen Spezialisten weiter verweist.

Brauche ich eine Überweisung für eine chiropraktische Behandlung?
Nein, im Normalfall entscheiden Sie selbst, ob Sie einen Chiropraktor aufsuchen wollen. Nur wenn Sie Kunde bestimmter Versicherungsmodelle mit vergünstigten Prämien sind, müssen Sie sich überweisen lassen.

Ist die Behandlung beim Chiropraktor schmerzhaft?
Die übliche Behandlung beim Chiropraktor ist nicht schmerzhaft.

Wie viele Behandlungen benötigt man normalerweise?
Das hängt von der Art der Beschwerden ab. Es gibt Fälle, in denen eine einzige Behandlung genügt; manchmal bringt eine Reihe von Behandlungen die gewünschten Resultate. Durchschnittlich sehen wir unsere Patienten acht bis zehn Mal, bevor wir sie
gesund wieder entlassen.

Ist die chiropraktische Behandlung gefährlich?
Nein. Die Chiropraktik ist weder mit Chirurgie noch mit Medikamenten verbunden, was Nebenwirkungen und Gefahren bereits reduziert.

Ist Osteoporose ein Hinderungsgrund für eine chiropraktische Behandlung?
Nein; die chiropraktische Behandlung wird sorgfältig auf den Zustand der Wirbelsäule und er anderen Knochen abgestimmt und ist deshalb ungefährlich.

Fakten zur Chiropraktik zusammengestellt von ChiroSuisse